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CaEx Sommerlager 2019 - Mostviertel

CaEx SOLA 19

13.07. - 21.07.2019


Definition Wikipedia - Wanderlager:
"Ein Wanderlager betreibt, wer außerhalb seiner regulären Betriebsstätte aus Räumlichkeiten heraus Waren oder Dienstleistungen bzw. Reisen vertreibt bzw. Warenbestellungen entgegennimmt (Gaststätte, bspw. Kaffeefahrt)."

 

Was ist ein CaEx Wanderlager ?    

Wanderlager vom Mostviertel (NÖ) nach Mariazell (Stm.) und wieder zurück!

 

Samstag 13.07.
Am Samstag um 8:55 stiegen wir in den Zug Richtung Wels. Nach 4 Mal umsteigen und circa 4 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Lunz am See an. Im leichten Regen gingen ein paar mutige Pfadfinder in den kalten Lunzer See baden. Mit nasser Badehose im Rucksack ging es dann hinauf zur ersten Etappe: Den Mittersee. Nach warmer Penne mit Tomatensauce legten wir uns in die trockenen Schlafsäcke.

Sonntag 14.07.
1. Sonntag: Trotz starkem Regen wurden wir am Sonntag in der Früh um ca. 7 Uhr geweckt. Zum Frühstück gab es Tee, Kaffee und Brot mit Nutella, Marmelade oder Honig. Nach dem Abbauen der Zelte packten wir unsere Rucksäcke und verließen unseren Lagerplatz. Zu Beginn ging es steil bergauf, wo wir schon ins Schwitzen kamen. Zwischendurch regnete es immer wieder. Am Obersee angelangt machten wir erst einmal eine Pause, wo wir uns mit Bananen stärkten. Frisch gestärkt ging es an einen steilen Anstieg durch einen Wald zu einem Gipfel namens Herrenalm. Während wir uns dort unsere Jause schmecken ließen, kamen Kühe zum Gipfel herauf und störten unsere Ruhe mit ihrem Glockengeläut. Unerschrocken probierte Honl die Kühe zu vertreiben, was ihm schließlich gelang. Nach einem abschließenden Gipfelfoto machten wir uns auf den Weg hinunter. Unten angelangt verließ uns Wolfi, weil er am nächsten Tag arbeiten musste und Felix. Durch das gestellte Auto von Wolfi hatten wir genug Essen für die nächsten drei Tage. Als nächstes machten wir uns auf Lagerplatzsuche. Wir kamen zu einer Scheune neben einem Bach, wo wir uns niederließen und unsere Zelte aufbauten. Zum Abendessen gab es Reisfleisch, welches uns sehr schmeckte. Nach dem Abwaschen ratschten wir noch und fielen schlussendlich müde in unsere Schlafsäcke.
Gute Nacht

Montag 15.07.
Am Montag krochen wir ein bisschen erschöpft vom letzten Tag aus unseren Schlafsäcken. Nachdem wir uns mit Porridge gestärkt hatten, machten wir uns auf den steilen Weg zum kleinen Ötscher (1552hm). Unterwegs machten wir immer wieder kleine Pausen, um etwas zu trinken und uns zu stärken. Einmal mussten wir einen anderen Weg gehen, weil der Weg der in der Karte eingezeichnet war, einer Schottergrube weichen musste. Als wir endlich erschöpft an der Wegkreuzung zum kleine Ötscher angekommen waren, machten wir die wohlverdiente Mittagspause. Mit Käse, Knabbernossi, Brot und Eckerlkäse gestärkt ging es ohne Gepäck zum Gipfel des kleinen Ötscher weiter. Dort oben genossen wir erst einmal die Aussicht, bevor wir einige amüsante Gipfelfotos schossen. Dann machten sich die Ca/Ex auf den Rückweg zu unserem Gepäck. Nachdem wir noch etwas Flüssigkeit zu uns genommen hatten, machten wir uns an den Abstieg. Als wir nach ca. einer Stunde unten angekommen waren, füllten wir erst einmal unsere Wasserflaschen auf, dann begaben wir uns auf Lagerplatzsuche. Wir stellten unsere Zelte im Wald auf was sehr günstig für die Haringe war. Zum Abendessen gab es Kasnocken mit Zwiebelringen. Danach spielten wir noch ein paar lustige Spiele und erzählten uns den einen oder anderen Witz. Um ca. halb 10 krochen wir in unsere Schlafsäcke.
Gute Nacht

Dienstag 16.07.
Wir wachten in einem wunderschönen Wald auf und frühstückten erst einmal. Dan packten wir die Zelte zusammen und machten uns auf den Weg durch die Ötdchergraben. Als erstes kamen wir am wunderschönen Schleierfall vorbei, wo wir noch Foto machten. Weiter ging es durch die atemberaubend schöne Schlucht. Bald darauf suchten wir uns einen ruhigen Platz, wo wir jausneten. Danach spielten wir noch ein bisschen Frisbee. Nachdem wir wieder unsere Rucksäcke aufgesetzt hatten gingen wir weiter zum Ötscherhias. Dort angelangt machten wir erst einmal eine Trinkpause. Nach weiteren Kilometern durch die Ötschergräben kamen wir zu einem Kraftwerk, wo wir eine Pause machten. Bald darauf war wieder jeder fit, um weitergehen zu können. Als wir bei dem Eingang der Ötschergräben herauskamen, suchten wir erst einmal nach einem Lagerplatz. Nach längerem Suchen wurden wir bei einer alten Frau fündig, die uns ihre ganze Lebensgeschichte erzählte und uns auf ihrer Wiese übernachten ließ. Zum Abendessen gab es Kartoffelpüree mit Speck. Am Abend gingen wir noch in den Ort Frisbeespielen, was jedem sehr Spaß machte. Nach einem weiteren anstrengenden Tag fielen wir müde in unsere Zelte.
Gute Nacht

 

Mittwoch 17.07.
Wir wachten fröhlich auf und frühstückten, es gab Müsli mit Milch. Als alle fertig waren packten wir unsere Sachen und gingen zum Bahnhof in Annaberg. Die Bahn brachte uns nach Mariazell. Angekommen stapften wir ungefähr 1 Stunde zum Campingplatz.
Als wir unser Zelt aufgestellt hatten, haben wir unsere Rucksäcke dort rein getan haben gingen wir nach Mariazell um uns dort etwas zu Mittag kaufen als wir gesättigt waren sahen wir uns noch ein bisschen die Stadt an. Am Abend gab es noch die gute Trangia Pizza. zum Schluss gingen wir noch zum See Frisbee zu spielen.
Um ca. 23:00 hauten wir uns in die Schlafsäcke.
Gute Nacht

 

Donnerstag 18.07.
An unserem zweiten „Ausruhtag“ am Erlaufsee sind wir gemütlich um ca. 8:00 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann zum See gegangen um zu baden - das Wasser ist echt kalt - einige waren sehr begeistert von der Wasserrutsche. Ich weiß nicht mehr, was es als Mittagessen gab, auf jeden Fall sind wir am Nachmittag Tretboot gefahren (Paul ist oft baden gegangen). Außerdem hat da Honl Geburtstag gehabt, er ist 15 geworden, als Abendessen gabs glaub ich Reisfleisch (?).
Gute Nacht

 

Freitag 19.07.
Am Freitagmorgen richteten wir das Frühstück her. Es gab Brot mit Marmelade, Honig und Nutella. Nach dem Frühstück beschlossen wir, dass wir den naheliegenden Gipfel Namens Gemeindealpe bezwingen. Am Anfang war es sehr leicht zu gehen, aber je weiter wir hinaufkamen, desto anstrengender war es. Zum Glück hatten wir kein Gepäck. Oben angekommen gingen wir auf die Hütte und ließen uns in der gebirgssonne bräunen. Danach gab es eine Jause und wir machten uns auf den Weg ins Tal. Unser Leiter ließ uns mit Mountaincarts hinunter brausen, was uns allen Großen spaß machte. Unten angekommen gingen wir wieder zurück zum Campingplatz und gingen im See baden. Zum Abendessen gab es Reisfleisch. Beim See ließen wir den Abend beim Frisbee spielen und Schokolade essen ausklingen.

 

Samstag 20.07.
Wir wurden um ca. 6:30 auf, um unseren Zug nach St.Pölten zu erwischen. Zum Frühstück gab es glaube ich Brot mit allerllei. Danach hieß es wie immer Zelte abbauen. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof in Mariazell. Dort angelangt kam nach kurzem Warten unser Zug, der uns nach St. Pölten bringen sollte. Nach 3 Stunden Busfahrt kamen wir dort an und aßen in der Stadt einen Döner. Am Wochenmarkt trafen wir zufällig Elias Cousine. Als nächstes gingen wir wieder zum Bahnhof, um in unseren Zug nach Lilienfeld zu steigen. Dort trafen wir Innsbrucker Pfadfinder. Nach einem erfrischenden Bad in einem Bach namens Traisen, fingen wir an Chilli con carne uns zuzubereiten. Den Abend ließen wir am Lagerfeuer mit den Innsbruckern ausklingen.

Gute Nacht


Sonntag 21.07.
Nachdem wir aufgestanden waren frühstückten wir einmal. Nach dem Zelte abbauen verabschiedeten wir uns von den Pfadfindern, die wir kennengelernt hatten und gingen zum Lilienfelder Bahnhof. Dort fuhr nach längerem Warten auch unser Zug ein, der uns nach St. Pölten bringen sollte. In St. Pölten angelangt gingen wir zu dem Bahnsteig, wo unser Zug nach Linz in wenigen Minuten einfahren würde. Mit diesem Zug waren wir innerhalb von ca. 50 Minuten in Linz. Jetzt war es nicht mehr weit bis daheim. Die Strecke von Linz nach Ried vertrieben wir uns mit schlafen und ratschen. Am Rieder Bahnhof wartete schon Wolfi auf uns. Im Heim putzten wir noch die Trangia und Zelte und aßen unsere obligatorische Bosna.


Danke an Wolfi und Honl, die uns so ein cooles Sommerlager ermöglicht haben!!

 

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