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CaEx Sommerlager 2021CaexSOLA21

Mühlviertel ... KEIN WITZ

18.07. - 22.07.2021

 

 

 

 

Der Anfang vom Ende – Peter

 

Die Reise begann mit einer 1,5h langen Fahrt zum Gasthof Haagerhof in Oberhaag (außerhalb Aigen) wo Peter, Lisa und Johanna vergeblich eine halbe Stunde auf CHEF warteten um zu fragen ob wir für einige Tage auf seinem Parkplatz parken dürfen, während Niko in der Gegend herumstrawanzte. Nachdem die Probleme mit dem Parken gelöst worden waren, machten wir uns auf ins Gemüse, wie unser Lieblingsleiter Honl zu sagen pflegte. Eine Stunde Wandern später, trafen wir auf den Schwarzenberg-Kanal an der Österreich/Tschechischen-Grenze. Nachdem wir uns versichert hatten, dass das Wasser im Kanal definitiv nicht trinkbar ist, gingen wir in den Wald zurück um nach einem Schlafplatz zu suchen. Als wir einen schönen Fleck Erde abseits des Wanderweges gefunden hatten, bauten wir unsere Zelte auf, und kochten Käsespätzle, wobei beachtet werden muss, dass manche nur Spätzle kochten. Am Ende des Tages wussten wir dann, dass und grausame Tage bevo…, wir wunderbare Abenteuer mit unseren Leitern bestehen werden.

 

Natur pur im Wald – Johanna

 

Mit einem begeisterten „Guten Morgen“ weckte uns Honl auf um das Frühstück vorzubereiten. Nach dem Frühstück im feuchten Wald packten wir unsere Sachen schnell zusammen und begaben uns in Richtung Bärenstein. Beim Mittagessen starteten Niko und Kristina eine Zapfenschlacht, bei der Honl sofort begeistert und vollkommen freiwillig einstieg. Mit neuer Energie wanderten wir zum Bärenstein, den nur Honl und Peter bestiegen, während wir am Fuße des Berges warteten. Auf dem Weg zu unserem geplanten Schlafplatz für diese Nacht fing es plötzlich an zu regnen, so dass wir im komplett Nassen wandern, und auch unsere Zelte aufbauen mussten.
Als wir zu Abend unsere Nudeln mit Tomatensoße aßen, wurde viel gequatscht und auch diskutiert, unter anderem wer den bequemeren Rücken zum anlehnen hat (eine hitzige Diskussion zwischen Niko und Kristina), Nachdem wir alles abgewaschen hatten bettfertig waren, begaben wir uns in unsere Zelte, krochen in unsere Schlafsäcke, wobei manche noch viel vorm Schlafen redeten.

 

Rückkehr in die Zivilisation – Nikodemus

 

Nach einer durchnässten Nacht mit wenig Schlaf wurde erstmal gefrühstückt und danach die Zelte im Wald abgebaut und im Rucksack verstaut. Die Kälte wich erst, als wir uns unserem nächsten Wanderziel, dem nahegelegenen Aussichtsturm „Moldaublick“ zuwandten, wo uns die Vormittagssonne wieder trocken werden ließ und eine gewisse Motivation verlieh. Von dort aus ließ sich das umliegende Mühlviertel gut überblicken. Bei dieser Gelegenheit wollte Hanl sich gleich vom Turm abseilen „weil das alle CaEx machen“. Um es kurz zu halten, sein Vorschlag wurde einstimmig abgelehnt.
Nachdem wir, wie vernünftige Menschen, über die Treppen wieder herunterkamen, gingen wir weiter in Richtung Campingplatz. Nur noch angetrieben durch unseren unglaublichen Überlebenswillen und der Hoffnung in die moderne Welt zurück zu kehren, schlugen wir uns durch Gebüsch und Gestrüpp. Wanderwege wurden beschritten, die dichtesten Gebüsche durchquert und unglaubliche Kraftakte wurden erwiesen. Dann wurde erstmal Rast gemacht und Kaffee getrunken… und weiter ging’s in die unberührte Wildnis voller Abenteuer! Wow!
Am späten Nachmittag wich Verzweiflung nun endlich vollendeter Ekstase, da wir am Campingplatz in Klaffer ankamen. Plötzlich verschwanden Rücken- und Schulterschmerzen, wir waren am Ziel.
Nachdem die Zelte aufgebaut waren, wurde geduscht, gegessen und geschlafen. Sauber und trocken einzuschlafen machte diese Nacht zu der angenehmsten und glückseligsten des gesamten Lagers.
Die Zivilisation hatte uns wieder.

 

Der Weg auf den Gipfel – Lisa

 

Es war Mittwoch, der erste Morgen am Campingplatz. Nachdem wir 2 Tage durch die Wildnis gewandert waren und endlich an dem, für uns schon luxuriösen Campingplatz angekommen waren, hofften wir dem anstrengendsten Teil hinter uns zu haben. Doch Hanl hatte die großartige Idee noch eine Wanderung auf den Plöckenstein (1379m) zu machen. Trotz kleinen Rucksäcken, mit Proviant war es sehr anstrengend. An der Teufelsschüssel angekommen, machten wir eine kurze Pause um Kraft zu tanken. Nach ungefähr 2,5h waren wir am silbernen Gipfelkreuz angekommen und machten ein paar Fotos. Das Hinabsteigen ging schon viel schneller.
Als wir wieder am Campingplatz waren sprangen Kristina, Niko und Hanl noch in den Klaffer Badesee, und wir spielten am Badeplatz noch Uno und ein Lama-Kartenspiel, das Hanl ursprünglich nur wegen des Lamas am Cover gekauft hatte, aber eigentlich ganz lustig war. Danach gingen wir, eingekleidet in Uniform und Halstuch, zum Wirt beim Campingplatz und genossen ein leckeres „Captain’s Dinner“. Später spazierten wir zum Nachbarsee und genossen den Abend. Dann ging’s in die Zelte zum Schlafen.

 

Das Ende vom Anfang – Peter

 

Der Tag begann mit dem Rufen des Honl: „Aufstehen!“ Nach großer Überwindung zum Aufstehen und einem Frühstück wurden ausgewählte Personen von Honl in die Geheimnisse des Frisbee eingeweiht. Danach bauten wir unsere Zelte ab und machten uns auf die Heimreise. In Aigen machten wir einen kurzen Stopp um im Tourismusbüro nach Patches für unsere Uniform zu fragen, leider vergeblich. Also fuhren wir nach Aschach um an der Donau ein überteuertes, aber sehr leckeres, Eis zu essen und setzten die Heimreise fort. Im Heim angekommen beendeten wir das Lager mit dem traditionellen Bosna-Essen.

 

VAMANOS!

 

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