CaEx Sommerlager 2015 - Tschechien/Mühlviertel2015 07 20 SOLA 20

"Besuchen wir unsere Tschechischen Nachbarn." Die Rieder CaEx haben zu Ferienbeginn diesen Gedanken in die Tat umgesetzt: Mit dem Zug ging es über die Grenze nach Tschechien, aber zu Fuß wieder nach Österreich zurück.

Warum?

Lagerbericht SoLa 2015: Tschechien-Mühlviertel

Dabei waren: Wolfi, Honl, Elias, Noah, Lolo, Daniel, Daniel, Joseph, Kilian, Lukas, Clara;

Tag 1 (12.7.2015)2015 07 20 SOLA 09
Abfahrt war um 1001 vom rieder Bahnhof. Und, wie war es anders zu erwarten, hatten wir nach den ersten 100 Metern schon Verspätung (ich sag nur Öbb).
Wir fuhren nach Linz, dann weiter Richtung Praha und nach dem nächsten Umsteigen ging es weiter Richtung Lipno.
Nach 3 Stunden Fahrt etwa erreichten wir unseren Zielort Vyssi-Brod. Von dort paddelten wir in zweier Teams in Kanus auf der Moldau bis nach Rosenberg wo wir auf einem Campingplatz unser Nachtlager aufschlugen. Alle hatten es mehr oder weniger gut hierher geschafft, wenn auch manche nicht ganz trocken. Zwei nicht namentlich erwähnte Spezialisten schafften es auch vorbeizufahren und mussten sich dann wohl oder übel ins Wasser stürzen und das Boot zum Ufer ziehen.
Nach dem Essen (Schinkenfleckerl) besichtigten wir noch die Burg von Rosenberg bevor wir uns schlafenlegten.

Tag 2 (13.7.2015)2015 07 20 SOLA 12
Nachdem wir aufgestanden waren, bereiteten wir uns ein köstliches Frühstücksmahl aus Brot mit diversem Belag und Tee. Damm machten wir uns auf noch die nächsten 2 Etappen (etwa 22 km) auf der Moldau mit dem Boot zu bezwingen. Großteils war der Fluss gnädig mit uns doch durfte fast jeder das Wasser mal aus nächster Nähe betrachten (=kentern). Das passierte hauptsächlich bei den Wehren die immer interessante Hindernisse darstellten. Unsere Mittagsjause, bestehend aus Brot, Eckerlkaas und Fleisch, wurde am Flussrand eingenommen.
In Krumlov, unserem Zielort, angekommen brachen wir, nach dem Zelte aufbauen, auf die Innenstadt zu erkunden. Dort trafen wir freundliche Tschechische Pfadfinderinnen, die uns kurzerhand auf ihren Lagerplatz einluden, der praktischerweise genau auf unserem geplanten Weg lag (siehe Tag 3) und belgische Ra/Ro, die uns meiner Meinung sehr herablassend gegenübertraten aber nun gut.
Und wir machten die Bekanntschaft von Trdelnik , ein sehr schmackhaftes Gebäck aus Hefeteig bestreut mit Zucker in das wir uns alle sofort verliebten.
Wir hatten noch eine vierte Begegnung an diesem Abend und zwar mit einer Prager Sommercamp Gruppe, die wir sehr sympathisch fanden.
Wieder am Campingplatz machten wir Trangiapizza und begaben uns dann nach und nach in unsere Zelte.

Tag 3 (14.7.2015)2015 07 20 SOLA 16
Um 830 aufgestanden mussten wir leider einige Zeit aufs Frühstück verzichten, da einige erst Einkaufen gehen und Nahrung für die nächsten 5 Tage besorgen mussten. Zurückgekommen war schon der letzte noch abgängige von unserer Gruppe angekommen: Joseph, der nicht von Anfang an dabei sein hatte können.
Nachdem das frisch gekaufte Frühstück verzehrt und die Rucksäcke gepackt waren, machten wir uns zu Fuß auf zu den, am Vortag kennengelernten tschechischen PfadfinderInnen (siehe Tag 2).
Die Wanderschaft verlief ohne gravierende Probleme und wir fanden problemlos zu dem Lagerplatz der Pfadfindergruppe. Dort trafen wir auf ein Standlager das alle Standlager unserer Rieder PfadfinderInnen an Komfort und Ausgeklügeltheit bei weitem übertraf (bei allem Respekt).
Sie hatten sogar eine selbst gebaute Dusche mit einem System für warmes Wasser und einen Keller.
Nach der Besichtigung ihres Lagers und unserem Mittagsmahl tauschten wir verschiedene Spiele aus und hatten sehr viel Spaß gemeinsam.
Wir stellten unsere Zelte auf ihrem Lagerplatz auf und alles schien gut, bis zu unserem Abendmahl als sich ein gewisser Spezialist einbildete er müsse eine volle Trinkflasche mit seinem Knöchel fangen und dann von dem Arzt der Tschechen kurzerhand in das Krankenhaus zur Untersuchung gebracht wurde. Zum Glück war nichts gebrochen und er konnte uns weiterhin auf unserer Wanderschaft begleiten.
Die Namen der Tschechen an die wir uns erinnern und denen wir unseren Dank für die Gastfreundschaft aussprechen wollen:
Gandalf, Knuffig, Linda, Karolina, Kiki, Bobo, Merlin, Wiceck
Vielen Dank auch an alle von denen wir uns unglücklicherweise die Namen nicht gemerkt haben!

Tag 4 (15.7.2015)2015 07 20 SOLA 25
Zu früher Morgenstund erwachten die die Gefährten im Lager der tschechischen Pfadfinder. Sie nahmen ihr Mahl zu sich und begaben sich auf eine epische Reise zu unbekannten Orten. Sie nahmen den beschwerlichen Weg auf sich bis sie Mittags endlich einen Platz erreichten wo sie ihre müden Knochen ausruhten und eine stärkende Mahlzeit verspeisten. Gar köstliche instand Nudeln. Nach einer weiteren langen Stunde ausgiebigen Wanderns erreichten die Freunde ihr finales Ziel. Einen Camping Platz im Ort Cerna gelegen am Moldau Stausee.
Die Gemüter erhellten sich beim gemeinsamen Bad im kühlen Gewässer sowie bei der Einnahme der kühlen Eiscreme. Nachdem die Kameradein sich von den Strapazen des Wanderns erholt hatten begaben sie sich in den Ort auf Nahrungssuche.
Nachdem die Vorräte zur Genüge aufgestockt waren marschierten wir zu einem Rummelplatz. Das Vergnügen war groß und niemand schien Groll zu hegen. Danach statteten wir noch einer hochgelobten Cocktailbar einen Besuch ab. Die Pina Coladas waren vorzüglich, ein wahrer Gaumenschmaus. Zu später Stund kehrten wir zu unserem Lagerplatz zurück und betteten unsere müden Knochen zur Ruh.
(Verfasst von Elias Jochum)

Tag 5 (16.7.2015)2015 07 20 SOLA 36
Dobry Den!
Heute machten wir uns auf den Weg nach Österreich und wollten den Bärenstein besteigen. Darum wanderten wir nach dem Frühstück Richtung Fähre und überquerten den Moldaustausee.
Bald war die Grenze nach Österreich erreicht und von dort ging es nicht mehr lang bis der Bärenstein erklommen war. Auf dem Weg gab es natürlich noch eine Stärkung in Form von Brot und Butter und vielerlei anderem.
Unser Nachtlager schlugen wir an einem Bach in freier Natur auf und aßen Tortellini mit Tomatensauce und manche mit etwas Spiritus zu Abend.
Müde legten wir uns schlussendlich schlafen.

Tag 6 (17.7.2015)2015 07 20 SOLA 43
Nach dem Aufstehen begaben wir uns gestärkt von Porridge auf den Weg den Moldaublick und den Hochficht (1344 m) zu erklimmen. Auf dem Moldaublick wurden wir mit Eis und anderen Köstlichkeiten verwöhnt, was uns wieder eine gute Motivation für den Marsch zum Hochficht lieferte. Dort genossen wir etwas die Aussicht bevor wir wieder aufbrachen um einen geeigneten Lagerplatz zu finden.
Schlussendlich schliefen wir, nach dem Abendmahl aus Kartoffelpüree, auf einer Skipiste.

Tag 7 (18.7.2015)
Wir begaben uns nach dem Frühstück (Pudding) auf den Weg nach Klaffe, wo wir einkauften und dann weiterreisten zu einem nahegelegenen Campingplatz an einem Badesee.
Dort wurde ausgiebig gebadet, Eis gegessen und sich ausgeruht. Abends feierten wir den Geburtstag von Hanli (35) und Joseph (14).
Es gab Kuchen und Eistee (keine sehr gute Idee) und für Hanli noch ein Budweißer und Chips von Noah und mir, dass wir seit Tschechien mitgetragen hatten.
Wir spielten Ninja und schlossen den Tag dann mit einer Runde um den See und einigen Physikversuchen (freiwillig oder unfreiwillig) ab.

Tag 8 (19.7.2015)2015 07 20 SOLA 46
Gestärkt von einem Frühstück aus Brot und Nutella und dazu Kakao machten wir uns auf, das Drei-Länder-Eck zu erklimmen. Jedoch ohne unser Gepäck, da wir vor hatten wieder zum Campingplatz zurückzukehren. Leider jedoch bogen wir falsch ab und verbrachten etwa eine halbe Stunde auf einem sehr schönen jedoch nicht sehr zielführendem Weg in Deutschland, bis wir merkten, dass wir falsch waren. Daraufhin umgekehrt und zurückgegangen war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel, der Grenze von Österreich, Tschechien und Deutschland. Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Plöckenstein der jetzt auch nicht mehr fern war. Der Abstieg, der einige Zeit in Anspruch nahm wurde mit heiterem Gemüt gemeistert und jeder freute sich auf das anschließende Captains-Dinner beim Campingplatzeigenen Seewirt.
Erneut wurde zum Abschluss des Tages und zur Anregung der Verdauung ein kluger Abendspaziergang unternommen bevor wir uns das letzte Mal dieses Lager in unser Zelt schlafen legten.

Tag 9 (20.7.2015)2015 07 20 SOLA 48
Nach dem Frühstück bauten wir die Zelte ab und ließen sie so gut es ging in der Sonne trocknen. Dann begaben wir uns auf den Weg nach Klaffa um unseren Bus nach Richtung Zuhause zu besteigen.
Mit einmal umsteigen gelangten wir nach Linz, wo wir in einem Zug über Attnang-Puchheim zu unserem Zuhause Ried gelangten. Dort räumten wir im Heim noch unsere Ausrüstung zusammen und aßen unsere Abschluss Bosner. Außerdem bekam Daniel noch sein Rieder Halstuch.

Ich bedanke mich hier im Namen aller die mit waren noch für das schöne Lager bei unseren Leitern Honl und Wolfi! Dankesehr!

 

Weitere Fotos...