Großbaustelle Pfadfinderheim

Liebe Wichtel & Wölflinge, liebe Guides & Späher, liebe Caravelles & Explorer,
liebe Ranger & Rover, liebe Eltern, liebe Förderinnen und Förderer der Rieder Pfadfindergruppe!

Wer hat an der Uhr gedreht,
ist es wirklich schon so spät?
Stimmt es, dass…
… in unserem Pfadfinderheim bereits seit 1974, also seit 52 Jahren, Heimstunden stattfinden?

Ja! Der Bau des Heims wurde 1973 begonnen. Seit dieser Zeit haben schon zahlreiche Pfadfinder:innen tolle Heimstunden darin erlebt. Vielleicht fällt euch beim Lesen dieser Zeilen auch ein unvergessliches Abenteuer ein, das ihr mit unserem Heim verbindet.

Dank des engagierten Elternrats konnten wir im letzten Jahr die Haustür und alle Fenster erneuern, den Elektroverteiler austauschen (damit wir in der Küche den lang ersehnten Geschirrspüler anschließen konnten) und in den Sommerferien dieses Jahres eine „Großbaustelle“ beginnen. Während ich diese Zeilen schreibe, hoffe ich, dass sich bis zum Start nach den Ferien alles ausgeht.

Wir haben die seit 52 Jahren bestehende WC-Anlage komplett entkernt. Es entsteht nun eine moderne Unisex-WC-Anlage mit zwei WCs, einem Urinal, einer Dusche, zwei Waschbecken und einem Ausgussbecken sowie einer Fußbodenheizung. Außerdem wird der gesamte obere Stock mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. In diesem Zuge wollen wir auch die Wände im Obergeschoss neu gestalten.

Begonnen haben wir mit dem Ausräumen der betroffenen Räume. Dabei haben uns viele Eltern, Leiter:innen, Gu/Sp und Ca/Ex tatkräftig unterstützt: Astrid, Daniela, Elisabeth, Hannes, Julia, Leopold, Lisa, Manuel, Matthias, Moe, Paul, Paul, Theresa und Theodor.

                Ab Donnerstag, dem 6. August war der „Abbruchtrupp“ (Bernhard, Carola, Gudrun, Frank, Franz, Hannes, Lisa, Markus, Michi, Theodor, Tom, Tobias, Richard, Udo, Josef) im Heim. Wir haben die Zwischenwand im WC entfernt, die Dusche im Keller weggestemmt und wegen eines Wasserschadens im Wi/Wö Raum den Abfluss freigelegt. Außerdem musste eine Toilettentür zugemauert und die andere um 40 cm versetzt werden.

Im Obergeschoss starteten wir die Fräse, um die Fußbodenleitungen einzufräsen. Dies stellte sich jedoch als eine „harte Nuss“ heraus, da der Betonboden sehr hart war. Die Lösung war, den Fräser mit Wasser zu kühlen. Zu viert tanzten wir wie bei einer Choreografie um den Fräser. Eine Person bediente die Fräse, zwei saugten den nassen Zementsaft weg und die vierte Person leerte die Sauger. Die Geschwindigkeit wurde so reduziert, dass wir nur zwei Heizkreise pro Tag schafften. So frästen wir am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabend weiter (Christian, Hannes, Jovi, Michael, Moe, Lukas und Peter). Beim Ausgießen halfen am Freitag und Samstag eine Woche später Franz, Josef und Wolfi.

   

Weiters haben beim Verputzen (Armin und Robert) und beim Ausmalen (Karli und Theresa) geholfen.

Nach dem der Abrisstrupp und der Installateur seine Arbeit getan hat ging es in der vorletzten Ferienwoche an die „Grundreinigung“ Eingesagt über WhatsApp kamen 20 Kinder, Jugendliche und Eltern (Andreas, Astrid, Barbara, Daniela, Doris, Florian, Gabriel, Johanna, Johannes, Julia, Lisbeth, Lotte, Martin, Melanie, Peter, Renate, Richard, Tobias, Tom, Vreni) mit Kübeln und Putzfetzen und reinigten innerhalb von 3 Tagen Fenster, Küche, Vorhänge und Stiegenhaus. DANKE!

                Einen großen Dank gehört noch Honl alias Johannes. Der war immer vor Ort und hat die Renovierung dort vorangetrieben und tatkräftig unterstützt.
Ich bedanke mich bei allen, die die Renovierung durch ihren schweißtreibenden Einsatz (siehe Fotos) ermöglicht haben.

Dank der Unterstützung des Fördervereins ist finanziell fast alles abgedeckt – bis auf die nötige neue Wandgestaltung (Bild mit KI generiert) im Obergeschoss.

Ich bitte euch daher, uns finanziell zu unterstützen.

Ihr habt die Möglichkeit, eine Spende auf das Konto des Fördervereins zu überweisen (AT?????????).

Es kommt unseren Kindern und Jugendlichen zugute. DANKE!