Wi/Wö Sommerlager 2026 in Mondsee

Sonntag:

Um 14 Uhr fuhren wir in Fahrgemeinschaften vom Pfadfinderheim zur Volksschule Mondsee. Nach der Ankunft verabschiedeten wir die Eltern und besichtigten gemeinsam die große und schöne Schule. Anschließend durften unsere vier Rudel ihre Klassenräume beziehen. Insgesamt besiedelten wir vier Klassen in zwei Stockwerken.

Nach einer Stärkung mit köstlichen Muffins spazierten wir in den Ort Mondsee. Vor dem Eisgeschäft stand eine lange Schlange. Also gingen wir Richtung See. Dort schauten wir uns zunächst den Einbaum der Pfahlbausiedlung an. Im See beobachteten wir Fische und Schwäne und ließen die Füße im Wasser baumeln. Am Rückweg waren keine Leute vor dem Eisgeschäft Übleis. So bekamen alle eine Kugel Eis.

Zurück in der Schule richteten fleißige WiWö ein Willkommens-Buffet mit kreativ belegten Broten und Fruchtjoghurt her. Nach dem Abendessen und dem Abwasch durch das Dienstrudel zündete Vincent das Lagerfeuer an, während Elisa mit Theresa aus einem Abstellkammerl die Bänke holte. Hinter den Bänken fand sie ein altes Buch mit einem Ledereinband. Am Lagerfeuer lasen wir daraus die Legende vom untoten Piraten Aaron Algenbart vor. Einige WiWös gruselten sich beim Schlafengehen…

Gegen 21:30 Uhr krochen wir in unsere Schlafsäcke. 😊

Montag:

Dienstag:

Nach dem Frühstück brachen wir wieder auf ins Helenental auf. Martin zeigte uns den Weg auf der Schatzkarte. Ab einer großen Brücke mussten wir 70 Schritte gehen und den ersten Stein des Gleichgewichts in der Zeller Ache suchen. Lorena fand den „Stein der Natur“ im Schlamm. Dann mussten alle an einem „Hundehaufen“ vorbei. Nur einer stieg hinein. Wer war denn das? Weiter ging es in Richtung der Basilika Mondsee. Unter einer Eibe, die neben der Kirche stand,  fand Vincent den „Stein des Friedens“. Wir aßen unser Lunchpaket. Martin zeigte uns den Weg weiter zum dritten Stein, der sich beim Einbaum befinden musste. Raphael fand den „Stein der Weisheit“ hinter dem Denkmal. Jetzt fehlte uns nur noch ein Stein, der auf der Karte als großer Steinhaufen eingezeichnet war. Und tatsächlich befand sich in der Nähe ein Monument aus vielen verschiedenen Steinen. Dort entdeckte Leonie den rosaroten „Stein der Freundschaft“. Nun mussten wir nur noch überlegen, wie wir die Steine zur bestimmten Stelle im Mondsee bekamen. Wir liehen uns sechs Elektro-Boote aus. Die Leiter:innen fuhren mit je vier WiWö hinaus auf die offene See. Dort hängten wir unsere Boote zusammen. Lisbeth spielte die Melodie der Mondsee-Seepiraten auf der Flöte, und wir sagten gemeinsam den Spruch „Lapis in aqua!“,bevorwir nacheinander die vier Steine des Gleichgewichts versenkten. Nachdem wir den vierten und letzten Stein versenkt hatten, spürte Kristina von Stein, wie wieder alles ins Gleichgewicht kam. Zur Versöhnung kam ein Sturm auf und Wolken zogen auf.

Am Nachmittag schrieben einige WiWö Ansichtskarten, andere legten Erprobungen für den 1. oder 2. Stern ab. Vor dem Abendessen stellten wir noch zwei Kegler mit Udo auf der Wiese unterhalb des Spielplatzes auf. Dort durften die WiWö schlafen, die im Herbst überstellt werden. Die Zelte wurden perfekt aufgestellt.

Zum Abendessen gab es Wraps mit Falafel, Mais, Salat, Bohnen, Gurken und verschiedenen Soßen. Am Lagerfeuer schrieben wir unsere Wünsche für Natur, Frieden, Freundschaft und Weisheit auf kleine Zettel, die wir anschließend verbrannte, damit sie in Erfüllung gehen.

Alle zwölf WiWö, die im Zelt schliefen, verbrachten die ganze Nacht draußen. Und zum Glück kam auch nicht der angesagte Regen. Gott sei Dank!

Mittwoch:

Heute mussten wir alle WiWö wecken. Die Schlafsäcke war so richtig schön warm und gemütlich. Während des Frühstücks fand Valentina im Gebüsch den leeren Vogelkäfig von Papagei Karli. Darin lagen bunte Federn von ihm als Andenken. Jeder von uns bekam eine besondere Feder fürs Halstuch.

Nach dem SALAWE genossen wir noch den Vormittag mit Karten schreiben und den letzten Erprobungen. Danach spielten wir „Armer schwarzer Kater“ und „Fliegen“ mit dem Fallschirm.

Zum Mittagessen gab es Würstel, gebratene Maiskolben und knuspriges Steckerlbrot.

Nach dem Essen gingen wir in die Klassen, um unsere Sachen zu packen. Anschließend trafen wir uns zur Lagerreflexion in der Aula.

Besonders gut hat unseren WiWö dieses Jahr gefallen: die Suche nach den vier Steinen, das Lagerfeuer, Spaghetti, Steckerlbrot, das Frühstück, im Zelt übernachten und es vorher selber aufbauen, die Stationen (Speckstein, T-Shirt bedrucken, Schwerter machen, Quiz über die Piraten), Schwungtuch, SALAWE (Sauberkeits-Lager-Wettbewerb), Steine des Gleichgewichts versenken, im Strandbad schwimmen, Aaron Algenbart, Geschichten der Mondsee-Seepiraten lesen, Mondsee & Boot fahren & selber steuern, im Zimmer in der Schule schlafen, Wraps, Wandern, super tolle WiWö 😊

Fünf WiWö durften wir den 1.Stern verleihe: Aureli, Elisa, Johanna, Paula, Vincent.

Außerdem den Titel „Tausendsassa“ und das Abzeichen „Soguka“ für Elisabeth. Dazu brauchte Elisabeth den 1. und den 2. Stern und vier verschiedenfarbige Spezialabzeichen, die sie in den Heimstunden letztes Jahr gemacht hatte.

Soguka steht für „So gut ich kann“, den Wahlspruch der Wichtel und Wölflinge, und ist das höchste Abzeichen unserer Stufe.

Um 14.30 Uhr trafen Eltern, Großeltern und Geschwister ein.

Wieder einmal ging ein lustiges, kreatives und abenteuerliches Lager zu Ende!

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an:

  • Eltern und Großeltern für Kuchen, Marmelade, Eier, …
  • die Volksschule & die Gemeinde Mondsee für die herzliche Aufnahme
  • Schulwart Harry für seine großartige Unterstützung
  • allen Familien, die beim Putzen & Zusammenräumen nach dem Lager geholfen haben

14 Wichtel und Wölflinge werden nach den letzten beiden Heimstunden bei den WiWö
am Freitag, 25.September im Stadtpark zu den Guides & Spähern überstellt: